Wie schwer ist ein E-Bike?

Wie schwer ein E-Bike ist, hängt stark von der Bauart ab. Das ENGWE Mapfour N1 Air wiegt laut ENGWE rund 16 Kilo, das JOBOBIKE Robin Pro laut JOBOBIKE rund 35 Kilo. Der ADAC nennt etwa 25 Kilo als Grenze, ab der das Tragen über Treppen sehr umständlich werden kann.

Unten vergleichen wir Gewichte aus unseren E-Bikes, zeigen, was zu den Kilos gehört, und wann das Gewicht im Alltag wirklich stört. Ganz unten stehen Modelle zum Vergleichen.

Leichtes E-Bike oder viel Ausstattung?

Zwei Räder zeigen, wie weit das auseinandergeht. Das ENGWE Mapfour N1 Air auf 28 Zoll wiegt laut ENGWE rund 16 Kilo. Es hat einen Akku mit 360 Wattstunden (Wh) und mechanische Scheibenbremsen. Das Vogue Prestige kommt laut Vogue auf 27 Kilo, mit Mittelmotor, 522 Wh, hydraulischen Scheibenbremsen, gefederter Gabel und gefederter Sattelstütze.

Rund elf Kilo Unterschied. Für die elf Kilo bekommst du beim Vogue mehr Akku, Federung und hydraulische Bremsen. Ob dir das die Kilos wert ist, hängt davon ab, wie oft du das Rad tragen musst.

Warum ist ein E-Bike so schwer?

Ein E-Bike trägt Motor und Akku mit sich. Dazu kommen oft Teile, die ein leichtes Fahrrad weglässt: Federung, Gepäckträger, Beleuchtung, breite Reifen. Auch der ADFC geht vom höheren Gewicht der Pedelecs aus, das ihre Reifen tragen müssen.

Gut sehen kannst du das beim JOBOBIKE Robin Pro. Es hat laut JOBOBIKE eine Federgabel, eine gefederte Sattelstütze, 26 x 4,0 Zoll breite Reifen und einen Akku mit 960 Wh, und es wiegt rund 35 Kilo. Das JOBOBIKE Astra mit 27,5-Zoll-Reifen, hydraulischer Federgabel und 540 Wh liegt bei rund 30 Kilo.

Wie viel wiegt ein E-Bike ohne Akku?

Das Gewicht des Akkus allein haben wir für die Modelle hier nicht geprüft, deshalb nennen wir keine Zahl. Klar ist nur: Ein Akku, den du herausnehmen kannst, macht das Rad beim Tragen leichter. Lässt sich der Akku deines Rads abnehmen und trägst du es in den Keller, nimm ihn vorher ab und trag ihn getrennt.

Ab wann wird das Gewicht zum Problem?

Solange du ebenerdig parkst, kaum. Musst du das Rad Treppen hochtragen, sieht es anders aus. Der ADAC rät, vor dem Kauf das Heben auszuprobieren, weil es ab etwa 25 Kilo sehr umständlich werden kann.

Auch die Lage des Motors spielt mit. Laut ADAC erschwert ein Hinterradnabenmotor das Heben über Treppen. Einen Motor im Hinterrad haben zum Beispiel das JOBOBIKE Ace Pro und das JOBOBIKE Robin Pro. Das Vogue Prestige und das JOBOBIKE Astra haben laut Hersteller einen Mittelmotor, und der fährt sich laut ADAC ähnlich wie ein herkömmliches Fahrrad.

Was ist ein gutes Gewicht für ein E-Bike?

Das hängt davon ab, wohin das Rad muss. Nimmst du es mit in den Zug, ins Auto oder in die Wohnung, zählt jedes Kilo. Das JOBOBIKE Ace Pro wiegt laut JOBOBIKE 24 Kilo und lässt sich zusammenklappen. Das ENGWE O20 Boost wiegt laut ENGWE 26,5 Kilo und lässt sich falten. Mehr Räder dieser Art findest du bei den E-Klapprädern.

Steht das Rad im Hof oder in der Garage, kannst du Gewicht gegen Ausstattung tauschen. Der ADAC nennt Reichweite, Gewicht und Akkuladezeit als die zentralen Kriterien bei der Wahl eines Modells. Ein schwereres Rad mit größerem Akku kann dann die bessere Wahl sein.

Eigengewicht ist nicht gleich Zuladung

Verwechsle das Gewicht des Rads nicht mit dem, was es tragen darf. Die maximale Zuladung nennt der Hersteller separat: laut JOBOBIKE 120 Kilo beim Ace Pro, Astra und Robin Pro, laut ENGWE 150 Kilo beim O20 Boost. Für das ENGWE P275 SE gibt ENGWE ein maximales Gesamtgewicht von 120 Kilo an.

Bist du schwer oder transportierst du viel, ist diese Zahl wichtiger als das Eigengewicht. Der ADAC empfiehlt dann hydraulische Felgen- oder Scheibenbremsen.

Welches Fatbike passt zu dir?

Vergleiche die Modelle unten. Aktuelle Infos findest du auf der jeweiligen Produktseite.

JOBOBIKE Ace Pro: 24 Kilo und klappbar

Mit 24 Kilo liegt das Ace Pro knapp unter der 25-Kilo-Marke des ADAC, und laut JOBOBIKE lässt es sich zusammenklappen. Der Akku hat 540 Wh, gebremst wird mit hydraulischen Tektro-Scheibenbremsen. Die Zuladung ist auf 120 Kilo begrenzt.

ENGWE P275 SE: rund 24 Kilo auf 27,5 Zoll

Mit rund 24 Kilo ist das P275 SE laut ENGWE etwa so leicht wie das klappbare Ace Pro, aber mit großen 27,5-Zoll-Rädern. Dazu hydraulische Scheibenbremsen mit 160-mm-Scheiben. Das maximale Gesamtgewicht liegt laut ENGWE bei 120 Kilo.

JOBOBIKE Astra: rund 30 Kilo mit Mittelmotor

Rund 30 Kilo für ein E-Bike mit Mittelmotor, hydraulischer Federgabel mit Lockout und hydraulischen Scheibenbremsen. Der Akku hat laut JOBOBIKE 540 Wh. Musst du es oft Treppen hochtragen, ist ein leichteres Modell bequemer.

JOBOBIKE Robin Pro: rund 35 Kilo, dafür viel Akku

Rund 35 Kilo wiegt das Robin Pro, mit 26 x 4,0 Zoll Reifen, Federgabel, gefederter Sattelstütze und einem Akku mit 960 Wh. Der Bafang-Motor sitzt im Hinterrad, und ein Hinterradmotor erschwert laut ADAC das Heben über Treppen. Gut, wenn du ebenerdig parkst.

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